Samstag, 23. Mai 2015
Ärzte Zeitung, 03.02.2014

Opioidpflaster

Gericht konkretisiert Substitution

HAMBURG. Opioidpflaster zur Schmerztherapie können auch bei unterschiedlich langer Anwendungsdauer substituiert werden.

Wie das Oberlandesgericht Hamburg jetzt urteilte, kann, um Rabattverträge zu bedienen, ein 3-Tages-Pflaster gegen ein 4-Tages-Pflaster ausgetauscht werden. Umgekehrt jedoch ist der Austausch eines 4-Tage-Pflasters gegen ein Patch mit kürzerer Wirkdauer nicht zulässig.

Hierdurch entstünden möglicherweise Therapierisiken. Die Entscheidung wurde von Grünenthal mitgeteilt. (eb)

Oberlandesgericht Hamburg, Az.: 3 U 168/12

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

BÄK listet auf: Welche Telemedizin-Projekte für Patienten sinnvoll sind

Ob Teletumorkonferenz, Telekonsil in der Notfallversorgung oder das telemedizinische Monitoring von Chronikern: Die Bundesärztekammer legt in einem Positionspapier dar, welche Telemedizin-Verfahren aus ihrer Sicht Patienten wirklich weiterhelfen. mehr »

Kopftransplantation: Spinnerei oder ehrgeiziger Plan?

Spätestens 2017 soll es soweit sein: Der italienische Chirurg Sergio Canavero will erstmals den Kopf eines Menschen transplantieren. Er ist überzeugt vom Erfolg seines Plans. mehr »

Klinikreform: Große Protest-Allianz formiert sich

Der Unmut über den Referentenentwurf zur Klinikreform wächst. Er zieht sich quer durch alle Berufsgruppen im Krankenhaus. mehr »